Mittwoch, 22. Februar 2017

★ Die Krone der Sterne ★ Kai Meyer ★



Autor: Kai Meyer
Illustrator: Jens Maria Weber
Seiten: 461
Reihe: ja, Band 1
Verlag: Fischer Tor
Formate: eBook und Paperback

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Vorab
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Mit diesem Buch durfte ich das mein erstes aus dem Verlag Fischer Tor in Händen halten und es hat sich absolut gelohnt.
Übrigens kann ich euch die Seite „Tor online“ sehr empfehlen, denn dort bekommt ihr Verlagsübergreifend tolle Buch- und Filmetipps für Scifi und Fantasy und vieles mehr rund um die Genre.

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Klappentext
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Ein dramatisches Weltraumabenteuer im Breitwandformat voller Action und Magie von Bestsellerautor Kai Meyer

Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

›Die Krone der Sterne‹ ist eine Space-Fantasy der Extraklasse von Bestsellerautor Kai Meyer (›Die Seiten der Welt‹, ›Die Wellenläufer‹, ›Die fließende Königin‹). Illustriert wird das Buch mit zahlreichen Originalzeichnungen von Jens Maria Weber (›Codex Roboticus‹).
(Quelle: fischerverlage.de)


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Cover & innere Gestaltung
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Allein als ich das Cover gesehen habe, war ich absolut begeistert und wusste sofort, dass ich es haben musste.
Meiner Meinung nach hätte es nicht besser gewählt werden können.

Perfektioniert wird es durch die farbig bedruckte Innenseite des Einbandes. Und natürlich die Illustrationen die gleich zu Beginn auf den ersten Seiten einem geballt entgegenbranden.
Anfangs kann man sie nur bewundern, aber nach dem Lesen weiß man genau welche Szenen oder Figuren dargestellt sind und ich bin davon so sehr beeindruckt.

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Meinung
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Bei mir ist das letzte Buch von Kai Meyer schon eine Weile her, aber man hat sofort gemerkt, dass man in einer seiner Welten ist, auch wenn sie eine ganze andere ist.
Mit fiel der Einstieg ausgesprochen leicht und ich mag ihn, wie die restliche Geschichte, absolut gerne. Aber ich könnte mir (leider) vorstellen, dass Leute, die mit ScienceFiction nicht wirklich etwas am Hut haben, es nicht so leicht hatten und schauen mussten was mit den ganzen Begriffen gemeint ist. Denn Kai Meyer hält sich da nicht lange mit Erklärungen auf, was man sich darunter vorstellen soll, sondern ist gleich mittendrin, was mir wiederum einfach sehr imponiert hat.

Die Charaktere sind hier alles andere als gewöhnlich! Von Iniza und Glanis wusste ich die ganze Zeit nicht so richtig, wie ich sie einordnen soll. Das liegt nicht daran, dass sie verschlagen sind oder so, sondern daran, dass man nicht so viel über sie erfährt. Auch nach dem Ende, wo man einiges mehr weiß sind sie irgendwie noch immer etwas „glatt“ und „unbekannt“. Doch das könnte auch an Kranit und Shara liegen, denn diese haben Ecken und Kanten und sind somit alles andere als gewöhnliche Charaktere. Sie habe viel erlebt, sind dem panadischen Kautabak nicht abgeneigt, sind mal schroff und auf ihren Vorteil bedacht, aber sie haben auch ein Herz. Die beiden sind gestandene Leute, die schon wirklich vieles erlebt haben und wodurch sie zu dem gemacht wurden, was sie jetzt sind.

Doch zur Geschichte selbst: Wie erwähnt handelt es sich hierbei um einen Genremix aus Scifi und Fantasy. Daran hatte ich hohe Erwartungen und sie wurden weit übertroffen. Ich liebe dieses Buch einfach sehr (auch wenn ich gerne vorher gewusst hätte, dass es eine Reihe und kein Einzelband wird).
Man wird mit in eine ferne Welt genommen, bereist mit den Protagonisten die Sterne, ist ebenso schwerelos und erlebt ein absolut aufregendes Abenteuer, welches größer ist als anfangs vermutet. Insgesamt überwiegt die Scifi, aber wie Kai Meyer es geschafft hat die Fantasy einzuflechten ist wirklich beeindruckend. Es ist so schön stimmig und wirkt kein bisschen „hineingequetscht“. Es ist einfach rund und man könnte meinen, dass er nie etwas anderes geschrieben hätte.
In diesen unendlichen Weiten regiert die Gottkaiserin mit ihren Hexen und verbietet neuere Technik, als zu dem Zeitpunkt der Machtübernahme vorhanden. Denn davor herrschten die Maschinen, wollten die Menschen auslöschen und wie ihr euch denken könnt, fanden diese das nicht so toll… Um die Gottkaiserin und ihre Hexen ranken sich viele Geheimnisse und Mythen, sowie um einige andere Personen, Regionen und „Dinge“. Ein paar Sachen wurden uns schon beleuchtet und ich bin sprachlos über die Ideen und hoffe, dass ich schon sehr bald mit unseren Protagonisten wieder ins All starten darf.

Zum Schluss noch zwei Gedanken:
Das Ende selber ist für den Band gut gewählt, es bringt ihn so weit zu Ende und lässt einen nicht hungernd zurück, weil es mitten drin abbricht. Aber dennoch ist es auch ein wenig unbefriedigend, da nicht alles vom Klappentext behandelt wurde und man somit noch ein wenig in der Luft hängt.
Und dann noch ein schönes „Erlebnis“: Zwischendrin dachte ich wirklich, ich schwebe ebenso im All und konnte die Sterne, die unendliche Weite vor mir sehen. War ebenso gebannt und fasziniert wie unsere Figuren. Und dabei war das Weltall mit erstaunlich wenig Worten beschrieben.

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Kurzum
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Mit diesem Reihenauftakt nimmt uns Kai Meyer mit in eine Space-Fantasy-Geschichte, die mich zur Gänze überzeugen konnte, denn sie kommt mit vielen tollen Ideen daher, beschreibt auch genau, aber lässt dennoch genug Freiraum für die eigenen Vorstellungen und der Mix aus Scifi und Fantasy ist einfach nur mehr als gelungen.

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Wem würde ich es empfehlen
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Empfehlung für alle die gerne die beiden Genres Fantasy und Scifi mal gemixt lesen würden.

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Bewertung
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★★★★★

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Dankeschön
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Vielen Dank an Lovelybooks für die Zusendung des Leserundenexemplars und die Leserunde selbst.

Herzlichst,
eure Franzy

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