Montag, 6. Februar 2017

★ Fantasywoche - Protagonisteninterview ★ Frederik aus der Phönixakademie ★ I. Reen Bow ★



Liebste Buchhasen,
heute heiße ich euch ganz herzlich im Rahmen der Fantasywoche Willkommen!
Mir wurde die große Ehre zu Teil ganz exklusiv einen von I. Reen Bows Charakteren interviewen zu dürfen – Frederik aus der Phönixakademie.

Natürlich habe ich auch ein Foto von ihm für euch, seid ihr bereit? Dann schaut euch den gutaussehenden Herren mal an ;) 



Hallo Frederik, ich freue mich sehr dich heute interviewen zu dürfen und heiße dich ganz herzlich Willkommen.
Da noch nicht alle meine Leser dich kennen, sei doch so lieb und stell dich kurz vor, damit sie ein besseres Bild von dir bekommen.

Frederik: Es ginge mir besser, wenn deine Leser nichts von mir wüssten, aber I. Reen Bow wird mich noch um die Ecke bringen, wenn ich bei ihrem Spielchen nicht mitmache. Das ist die totale Puppenspielerin, sie hat ihre Charaktere alle im Griff - da gibt es kein Entrinnen. Warum wurde ausgerechnet ICH zum Interview eingeladen? Aves Punlington wäre die bessere Wahl, er ist der Vorzeigeschüler schlechthin. Ihr hättet den Streber mal befragen sollen.
Wie ist das, soll ich jetzt einfach von mir erzählen? Puh. Ich bin Frederik und ein schwarzer Phönix. Wer liest das hier überhaupt? Sind das viele? Also wer mich irgendwie verrät, der darf sich schon mal auf meinen eiskalten Besuch freuen. Meine schwarzen Flammen werden euch nicht gefallen.
Jetzt habt ihr ein Bild von mir, können wir mit der nächsten Frage weitermachen?
Magst du uns auch noch deinen Nachnamen und vielleicht auch dein Alter verraten?
Frederik: Ich werde bald zwanzig und ... sag mal, sind alle deine Fragen so persönlich? Willst du mich eventuell noch vermessen und verkabeln? Soll ich vielleicht gleich die Funken-ID von meinem Funkenspiegel rausgeben? Mein Nachname geht niemanden etwas an, ich will nicht, dass deine Leserinnen meinen Briefkasten mit Liebesbriefen vollstopfen.

So charmant wie du bist bezweifle ich das… Aber zurück zum Thema:
Du sagtest du bist ein schwarzer Phönix. Magst du uns mehr darüber erzählen, was das bedeutet und ob es auch „normale“ Phönixe gibt?

Frederik: Du solltest eher fragen, ob schwarze Phönixe zur Normalität gehören. Die normalen Phönixmagier sind eindeutig in der Überzahl und ich bin einer der wenigen dunklen. Meine Fähigkeit ist komplett identisch die eines gewöhnlichen Phönixes, nur dass ich immer das Gegenteil bewirke. Kannst du mir folgen? Wenn ein roter Phönix - so werden die Normalos genannt - jemanden heilt, richtet meine Magie im Gegenzug viel Schaden an. Statt der Wiederbelebung gibt es bei uns den Tod und an Stelle von Hitze, haben wir Kälte zu bieten, die sogar einen vereisen kann. So nennen wir das Phänomen, welches auftritt, wenn jemand den schwarzen Flammen zu lange ausgesetzt wird und seine Lebensenergie so lange verliert, bis er stirbt oder in eine Art Koma fällt. Ist fast unmöglich da wieder rauszugelangen. Diese Erfahrung wünscht sich keiner.

Das klingt beeindruckend, aber auch wirklich gefährlich. Wie fühlt sich das schwarze Feuer denn für dich an?
Frederik: Eiskalt. Steck mal dein hübsches Köpfchen für zehn Minuten in einen Eimer mit Eiswasser und erzähl mir danach, wie sich das so anfühlt. Ein kleiner Tipp an dich und alle deine Leser: Auch wenn die schwarzen Flammen cool aussehen, lasst die Finger davon!

Und wie sieht dein Alltag an der Phönixakademie aus bzw. kannst du allgemein noch ein paar Worte zur Phönixakademie sagen, damit wir einen besseren Einblick bekommen?
Frederik: Offiziell befinde ich mich nicht an der Phönixakademie oder gehöre zu den Schülern. Ich gehe auch nicht weiter auf meine Aufgabe in dieser Einrichtung ein, nur so viel sei verraten: Wenn jemand ungemütlich wird, sorge ich für die Lösung des Problems, wenn du verstehst, was ich meine.
Von der Akademie kann dir eine andere Person etwas mehr erzählen. Hey Robin, ich brauche dich hier ganz kurz!
Robin: Was willst du? Was ist das hier?
Frederik: Ach, das hat I. Reen angezettelt. Ich wurde gerade wegen der Phönixakademie gefragt. Da du neulich erst dort warst, kannst du die Eindrücke besser beschreiben als ich.
Robin: Hmm. Das ist schon ein cooler Ort, zumindest war er das zu Beginn für mich. Das Ding ist GEWALTIG! Es ist so eine Art fliegende Stadt und gleichzeitig ist es wie ein Gebäude, das wiederum ein Flugschiff ist. Kann man mir folgen? Es besteht aus ganz vielen Arealen. Jedes davon ist so groß wie ein kleineres Dorf. Da gibt es alles, was man braucht, sogar Einkaufsmöglichkeiten, denn die Akademie ist in ständiger Bewegung und hält nur gelegentlich an Himmelsstädten an, um Proviant zu holen, wobei dieses meist geliefert wird. Keine Ahnung, wie viele Areale es insgesamt gibt.
Frederik: Es müssten 15 sein, vielleicht aber auch 20 und mehr. Wie Robin schon erwähnt hat: Das Ding ist gewaltig. Ich selbst war noch nicht in jedem.
Robin: Geht mir genauso. Das ist auch kaum zu schaffen, alles ist einfach sehr groß und weitläufig. Eine Sache weiß ich mit Sicherheit, ganz oben ist das White-Areal. Das dürfen nur wenige betreten und ich weiß inzwischen, dass Freddy da irgendetwas Dubioses treibt.
Frederik: Das sollte keiner wissen.
Robin: Entschuldige. Was gibt es sonst von der Akademie zu erzählen? Ich bin mit der Schule nicht richtig warm geworden, die Schüler hatten von Anfang an Angst vor mir. Die Drachen finde ich aber atemberaubend. Schade, dass ich sie nur ein Mal gesehen habe.
Frederik: Drachen werden überbewertet. Sie stinken und leiden ständig an Drachenhusten. Hast nichts verpasst.

Das klingt wie ein Ort, den man gerne mal gesehen habe möchte, ich danke euch beiden.
Nun wird es wieder etwas persönlicher: Mir ist aufgefallen, dass dich und Robin ein besonders Band verbindet, welches über eine gewöhnliche Akademiebekanntschaft hinausgeht. Was ist das zwischen euch?

Robin: Oh, ähm. Ich hau dann mal wieder ab.
Frederik: Ich würde auch am liebsten verschwinden. Zwischen Robin und mir läuft nichts. Wir sind zusammen aufgewachsen, bis sie von der Akademie geflohen war, ich ihr viele Jahre lang nachgereist bin und sie für die schwarze Magie zu begeistern versucht habe. Sie lehnt sie aber ab, was ihr früher oder später schaden könnte. Es ist gefährlich, seine Natur zu leugnen. Sie hat keinerlei Kontrolle über ihre Kräfte, das wird uns allen noch den Kopf kosten.
Wir waren auch mal kurz zusammen, aber das war keine ernste Sache. In der Beziehung hatten wir uns gelegentlich getroffen und die restliche Zeit hat sie mit ihrer Lieblingsbeschäftigung verbracht: ihrer ständigen Flucht. Wir sind sowieso eher wie Bruder und Schwester, mehr passiert da nicht. Ihr Herz gehört zudem einem anderen.

Das wird besonders meine Leserinnen freuen.
Deshalb noch ganz allgemein gefragt: Auf welchen Typ Frau stehst du so? Diese Frage wurde mir schon ein paarmal gestellt.

Frederik: Ich hätte angenommen, die Fragen würden unsere vorkriegsähnlichen Situation wenigstens ein bisschen in den Vordergrund rücken. Stattdessen soll ich erzählen, auf welchen Typ Frau ich stehe?
Sie soll bitte keine langen Strandspaziergänge lieben. Ehrlich gesagt, habe ich mir da noch nie Gedanken darüber gemacht. Vielleicht mag ich natürliche Frauen, die keine Farbpaletten auf dem Kopf tragen. Geheimnisvolle Frauen sind vermutlich voll mein Ding. Hast du eine Liste von Frauentypen? Das würde mir die Entscheidung erleichtern. Hey Robin, willst du nicht doch das gesamte Interview übernehmen?
Robin: ... Nein! Ich weiß auch nicht, auf welchen Typ Frau ich stehe.
Frederik: Siehst du? Selbst Robin kann das nicht beantworten. Bitte nächste Frage.

*piep piep* Oh entschuldige, das war gerade mein Funkenspiegel…
Wie perfekt das gerade kam – mir wurde gefunkt, dass du öfters auch noch mit einem anderen Mädchen gesehen wirst. Wer ist sie denn und warum bist du so viel mit ihr unterwegs?

Frederik: Bespitzelt mich jemand? Wer ist es? Verrat mir die Namen! Das andere Mädchen geht niemanden etwas an, sie ist ... sie ist nur eine Schülerin - meine Assistentin, die mich bei meiner Aufgabe in die verfluchten Städte begleitet. Sie übt ihre Phönix-Heilkräfte und ich sammle Flüche, damit die Forscher in der Phönixakademie sie untersuchen können. Ich bin froh, dieses besondere Mädchen bei mir zu haben, denn die magisch verseuchten Orte sind verdammt gefährlich - keiner sollte diese ohne Begleitung aufsuchen.

Mit der Akademie und dem Flüchesammeln bist du ja viel beschäftigt, aber was machst du, wenn du gerade nichts davon tust?
Frederik: Meine Kumpels aus dem White-Areal und ich suchen gerne die Bodenstädte auf und vertreiben uns die Zeit in Bars und auf Sportplätzen. Leider passiert das viel zu selten, wir sind recht eingespannt in die Pläne des Akademieleiters. Hätte ich mehr Freizeit, würde ich mich gerne in Parkour ausprobieren, denn gelegentlich wird in den Nachrichten über Jungs berichtet, die das drauf haben und das sieht einfach nur cool aus.

Ich danke dir ganz, ganz herzlich für deine Zeit und deine Antworten und hoffe, dass meine Leser ebenso gebannt dabei waren wie ich.
Vielleicht mögt ihr uns ja ein paar Kommentare dalassen, wie ihr es fandet

Frederik: Aber sie sollen Robin und mich nicht verpfeifen.
Ihr habt es gehört – das ist wichtig! 😊

Kommentare:

  1. Das ist so ein tolles Interview :-). Geniale Fragen und so sympathische Antworten :-P. Richtig super ausgedacht. lg Nadine von Nannis Welt

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    1. Ich danke dir vielmals für das Kompliment - wir hatten beim erarbeiten auch richtig viel Spaß zusammen :)
      Liebe Grüße,
      Franzy

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  2. Das ist ein tolles Interview. Habe mich köstlich amüsiert 😉.

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  3. Das ist ein tolles Interview. Habe mich köstlich amüsiert 😉.

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  4. Haha, sehr cooles Interview :-D Frederik ist witzig, schlagfertig und irgendwie unnahbar. Find ich klasse

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    1. dankeschön :D
      Frederik ist schon so ein Kerlchen - in den Büchern wirst du ihn genauso wie er hier ist wiedererkennen ;)

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